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1. November 2021

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1. Oktober 2021

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Mein Flashmob für den Oktober 2021

 

Wohl kaum ein Werk der Musik eignet sich besser für einen Flashmob als der Bolero von Maurice Ravel (1875-1937). Da die einzelnen Instrumente bzw. Instrumentengruppen nacheinander ins musikalische Geschehen eingreifen, können auch die Musiker nacheinander aus dem Nichts auftauchen und ihren Part übernehmen.

 

Ursprünglich als Ballett gedacht und für die Bühne konzipiert, gilt es heute als eines der meistgespielten Werke der Orchesterliteratur. Die Komposition entstand in der Zeit von Juli bis Oktober 1928 und ist Ida Rubinstein (1885 -1960, russische Tänzerin, Schauspielerin und Choreografin) gewidmet.

 

Der Bolero war für Ravel selbst eine Provokation. Auf die Frage, ob es ein Musikstück sei, antwortete er, dass der Bolero ein „reines Orchesterstück ohne Musik“ sei, nichts als ein „langes, progressives Crescendo“. Im Bolero wird ein archaisch einfaches Thema weder variiert noch entwickelt, sondern einfach 18 Mal wiederholt.

 

Die schnelle Popularität seines Werkes blieb dem Komponisten jedoch zeitlebens fremd. Zu seinem Kollegen Arthur Honegger sagte Maurice Ravel: „Ich habe nur ein Meisterwerk gemacht, das ist der Bolero; leider enthält er keine Musik.“

 

Gespielt wird der Bolero hier von Musikern des Orchestre National d'Île-de-France und Studenten des Konservatoriums des Departements Aulnay-sous-Bois während eines Flashmobs am Bahnhof Saint-Lazare im November 2013. Regie Christophe Mangou.

 

5. September 2021

neu

Vielleicht schon bemerkt: ab September gibt es neben den monatlichen Präsentationen in "Kunst und Lyrik" Präsentationen zu den Jahrezeiten. Diese erscheinen zu Beginn der jeweiligen meteorologischen Jahreszeiten (1. März, 1. Juni, 1. September, 1. Dezember).

In den Monats-Schauen gibt es eine Beschränkung auf Werke der Malerei und Lyrik in denen ein direkter Bezug auf den Monat bzw. auf ein Fest in diesem Monat enthalten ist. Damit werden die Monats-Ausstellungen kleiner, was aber durch die neuen Jahreszeiten-Ausstellungen mehr als wettgemacht wird. Zudem werden auch Links zu musikalischen Monats-Beiträgen zu finden sein, so ich welche finden werde.

An dieser Stelle wird künftig eine monatlich wechselnde Youtube-Verlinkung zu einem Flashmob zu finden sein. Los gehts in diesem Monat mit einem Beethoven-Flashmob aus Japan (s.u.).

Unter "Franz Dewes" hab ich in der Rubrik "Medien Links & Downloads" ein paar neue Stücke eingestellt, die es sich anzusehen und -hören lohnt. Die Auswahl ist recht bunt, manches vieleicht exotisch, bin mir sicher, dass nicht Alles Allen gefallen wird, aber das ist halt mein Geschmack. FD

 

 

Flashmob* “Beethoven’s Symphony No. 9”

 

*Flashmob (englisch flash mob; flash „Blitz“, mob [von lateinisch mobile vulgus „reizbare Volksmenge“) bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei dem die Teilnehmer ... ungewöhnliche Dinge tun. Flashmobs gelten als spezielle Ausprägungsformen der Cybergesellschaft (virtual community, Online-Community), die neue Medien wie Mobiltelefone und Internet benutzt, um kollektive direkte Aktionen zu organisieren.


Leider erschließt sich mir nicht, wann, wo und mit welchen Beteiligten dieser Flash Mob in Japan zustande kam. Aber: absolut sehenswert, mit welcher Freude und Begeisterung im fernen Japan deutsche Kultur gepflegt wird.
 

24.09.2021

Von Herrn A.S. kommt folgende Information zu dem Flashmob: entstanden ist er am 03.09.2016 in Ometosando Hills, einer Mall im Zentrum von Tokio. Danke an A.S.!

1. September 2021

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31. August 2021

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25. August 2021

- demnächst hier -

31. Juli 2021

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25. Juli 2021

Fundsache

 

Fred Endrikat 1890-1942
Einem Mosesdragoner ins Stammbuch

 

Halte den Schnabel und schweige,
wenn dir ein Unheil droht.
Lieber zwei Minuten lang feige,
als ein ganzes Leben lang tot.

 

11. Juli 2021

Fundsache

8. Juli 2021

Fundsache

 

Wenn ich noch einmal zu leben hätte
dann würde ich mehr Fehler machen;
ich würde versuchen,
nicht so schrecklich perfekt sein zu wollen;
dann würde ich mich mehr entspannen
und vieles nicht mehr so ernst nehmen;
dann wäre ich ausgelassener und verrückter;
ich würde mir nicht mehr
so viele Sorgen machen um mein Ansehen;
dann würde ich mehr reisen,
mehr Berge besteigen,
mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenuntergänge beobachten;
dann hätte ich mehr wirkliche Schwierigkeiten
als nur eingebildete;
dann würde ich früher im Frühjahr
und später im Herbst barfuß gehen,
dann würde ich mehr Blumen riechen,
mehr Kinder umarmen
und mehr Menschen sagen, daß ich sie liebe.
Wenn ich noch einmal zu leben hätte,
aber ich habe es nicht…

 

Ein 85jähriger Ire, den nahen Tod vor Augen

 

6. Juni 2021

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19. April 2021 Fundsache

Antonina Rzhevskaya, A Merry Moment, 1897, Moskau, Tretyakov Gallery
Antonina Leonardovna Rzhevskaya, geborene Popova (1861-1934), war eine russische Malerin.

Ein schöner Zufallsfund im Netz - Balsam auf die wunde Seele in diesen Zeiten.

14. Juli 2020 Fundsache

 

Weil gar zu schön im Glas der Wein geblunken,

hat sich der Hans dick voll getrinkt.

Drauf ist im Zickzack er nach Haus gehunken

und seiner Grete in den Arm gesinkt.

Die aber hat ganz mächtig abgewunken

und hinter ihm die Türe zugeklunken.

 

Moritz Gottlieb Saphir (1795-1858), österreichischer Journalist und Satiriker, Kritiker

13. Juli 2020 Fundsache

14. April 2020

- gefunden -

 

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Genevieve Blais, Art history in the Time of Covid-19
 

Das neue aktualisierte Gesamtverzeichnis von BuchKult ist fertig und steht hier als pdf-Datei zum Download bereit.

Gesamtverzeichnis nach Autoren geordnet
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29. Januar

„Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“
Max Liebermann am 30. Januar 1933

Der 30. Januar 1933 war der Tag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten. Als an diesem Tag vor seinem Haus am Pariser Platz der Fackelzug der neuen Machthaber vorbeimarschierte, sprach Liebermann in seiner Berliner Mundart diesen viel zitierten Satz.

Émile Renouf, La main tendue, 1881
Émile Renouf (1845-1894) war ein französischer Maler und Zeichner.
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20. August

Neue Bücherliste zum Download bereit

 

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Ein Buch muss

die Axt sein für das

gefrorene Meer

in uns.

Franz Kafka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Herz schlägt für Bücher und Literatur, Sie mögen den Duft des Papiers und besonders erfreuen Sie sich daran, wenn Sie ein schönes Exemplar zu einem guten Preis in Ihren Händen halten? Dann sind Sie bei BuchKult genau richtig!

 

Unter Kunst & Lyrik gibt's wechselnde Präsentationen zu jahreszeitlichen Themen

 

Unter Buchkult finden Sie alles, was mit Büchern, Lesen, Literatur und dem Versandantiquariat zu tun hat.

 

Franz Dewes beinhaltet eher Privates über mich: Interessen, Ideen, Bilder, Texte, Witze ...

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Franz Dewes

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Fundsachen

Um ernst zu sein,

genügt Dummheit,

während zur Heiterkeit

ein großer Verstand unerläßlich ist.
William Shakespeare

Wer Trinken, Rauchen und Sex aufgibt,

lebt auch nicht länger.

Es kommt ihm nur so vor.
Sigmund Freud

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Was wir brauchen,

sind ein paar verrückte Leute;

seht euch an,

wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw

Der Kluge lernt aus allem
und von jedem,
der Normale aus
seinen Erfahrungen und
der Dumme
weiß alles besser.
Sokrates
Es ist schon alles gesagt,
nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Blüte edelsten Gemütes

Ist die Rücksicht;

doch zuzeiten

Sind erfrischend wie Gewitter

Goldne Rücksichtslosigkeiten.

Theodor Storm

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