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Calendrier de Pietro Crescenzi - The twelve labours of the months

Die Bilder die in Monate zu sehen sind, lassen sich in drei Kategorien einteilen:

1. Monatsbilder oder -arbeiten (engl. labors of the month), die in zahlreichen Bildzyklen meist als Druckwerke erstellt wurden.  Die Motive der Monatsbilder - Szenen des luxuriösen Leben des Landadels und die zyklischen Arbeiten der Bauern - fanden auch Eingang in die zahlreiche Stundenbücher. Herausragendes Beispiel hierfür ist das Très Riches Heures (Stundenbuch des Herzogs von Berry). Weitere Beispiele sind das Breviarium Grimani, Simon Bennings Hennessy hours sowie mehrere Books of hours von Jean Poyer.

 

 

 

Hildegard von Bingen, 12 winds - 12 months - 12 labours of the months, Liber Divinorum Operum – Biblioteca Governativa di Lucca

Monatsbilder (auch Monatsarbeiten) sind zu einem geschlossenen Zyklus zusammengestellte visuelle Reprä-sentationen der Monate des abendländischen Kalenders. Monatsbildzyklen stellen ein klassisches Thema der vormodernen europäischen bildenden Kunst dar und finden sich besonders prominent als Teil der Bildprogramme der gotischen Kathedralen, der spätmittelalterlichen Buch-malerei und des profanen Wandschmucks der frühen Neuzeit. Hier weiterlesen (Wikipedia)

 

 

September, oktober, november, december, Rijksmuseum,

Das Stundenbuch, auch Horarium (lateinisch horarium „Uhr“), französisch Livre d’heures, war ein im Aufbau dem Brevier der römisch-katholischen Kirche nachempfundenes Gebet- und Andachtsbuch für das Stundengebet. Stun-denbücher waren zunächst für Laien bestimmt, später auch für Kleriker. Sie kamen Mitte des 13. Jahrhunderts in England auf und verdrängten den Psalter aus seiner beherrschenden Rolle als Gebetbuch.

Hier weiterlesen (Wikipedia)

 

 

 

Les Très Riches Heures du duc de Berry - Mars

2. Bilder aus Jahreszyklen, wie man sie aus Kalendern und Almanachen kennt, sich aber nicht wie bei den oben genann-ten Monatsbildern auf die bäuerliche Landwirtschaft beziehen.

 

Erwähnt sei hier der Zyklus "La Belle Jardinière" des französischen Grafikers Eugene Grasset aus dem Jahr 1896, der den o.g. Monatsarbeiten zwar sehr nahe kommt, seine Grundlage jedoch nicht in der bäuerlichen Nahrungs-mittelproduktion sondern im bügerlichen Ziergärtnern hat

.

Zu nennen wäre hier auch der Festkalender des deutschen Malers Hans Thoma, einer Sammlung von 31 farbigen Darstellungen und faksimilierten Handschriften, die Thoma für den Jahreskreis, Planeten und biblische Themen schuf. 


 

 

Eugene Grasset, Juillet, 

La Belle Jardinière, 1896

 

Hans Thoma, Dezember, aus: Festkalender

3. Bilder die sich in Motiv oder Titel auf einen bestimmten Monat beziehen. So sind die zahlreichen Bilder zur Sommersonnenwende und deren Festen auf den Juni zu beziehen, Darstellungen von Maibäumen gehören in den Mai, die Fastnacht in den Februar und der Nikolaus in den Dezember. 
 

Edward Henry Potthast, A July Day

Willard Leroy Metcalf, October

 

 

Monate  

 

    Januar
         Neujahr & Silvester


    Februar


    März


    April
       

    Mai

        Walpurgisnacht

        Hexen

        Hexensabbat

        Goyas Hexen


    Juni
        Sommersonnenwende


    Juli


    August


    September


    Oktober
        Oktober 2


    November
        November 2
        Allerheiligen
        Draesner Totentanz
        Totentänze und Grabschriften
        Sankt Martin


    Dezember
        Vorweihnachtszeit
        Weihnachtsmärkte

 

    Weihnachten

        Verkündigung
        Herbergssuche
        Die Geburt Jesu I
        Die Geburt Jesu II
        Flucht nach Ägypten
        Das Fest I
        Das Fest II
        Der Baum
        Weihnachtsgrün
        Der Rest vom Fest
        Witzige Weihnacht

 

 

Emile Claus, End of August, 1909

 

 

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Das gefährlichste

Möbelstück ist die

›Lange Bank‹,
das gefährlichste

Instrument die

›Alte Leier‹.
Abraham a Sancta Clara

Wer Trinken, Rauchen und Sex aufgibt,

lebt auch nicht länger.

Es kommt ihm nur so vor.
Sigmund Freud

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Was wir brauchen,

sind ein paar verrückte Leute;

seht euch an,

wohin uns die Normalen gebracht haben.
George Bernard Shaw

Der Kluge lernt aus allem
und von jedem,
der Normale aus
seinen Erfahrungen und
der Dumme
weiß alles besser.
Sokrates
Es ist schon alles gesagt,
nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Um ernst zu sein,

genügt Dummheit,

während zur Heiterkeit

ein großer Verstand unerläßlich ist.
William Shakespeare

Blüte edelsten Gemütes
ist die Rücksicht;
doch zuzeiten
sind erfrischend

wie Gewitter
goldne Rücksichtslosigkeiten.

Theodor Storm

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