Die Bilder die in Monate zu sehen sind, lassen sich in drei Kategorien einteilen:
1. Monatsbilder oder -arbeiten (engl. labors of the month), die in zahlreichen Bildzyklen meist als Druckwerke erstellt wurden. Die Motive der Monatsbilder - Szenen des luxuriösen Leben des Landadels und die zyklischen Arbeiten der Bauern - fanden auch Eingang in die zahlreiche Stundenbücher. Herausragendes Beispiel hierfür ist das Très Riches Heures (Stundenbuch des Herzogs von Berry). Weitere Beispiele sind das Breviarium Grimani, Simon Bennings Hennessy hours sowie mehrere Books of hours von Jean Poyer.
Monatsbilder (auch Monatsarbeiten) sind zu einem geschlossenen Zyklus zusammengestellte visuelle Reprä-sentationen der Monate des abendländischen Kalenders. Monatsbildzyklen stellen ein klassisches Thema der vormodernen europäischen bildenden Kunst dar und finden sich besonders prominent als Teil der Bildprogramme der gotischen Kathedralen, der spätmittelalterlichen Buch-malerei und des profanen Wandschmucks der frühen Neuzeit. Hier weiterlesen (Wikipedia)
Das Stundenbuch, auch Horarium (lateinisch horarium „Uhr“), französisch Livre d’heures, war ein im Aufbau dem Brevier der römisch-katholischen Kirche nachempfundenes Gebet- und Andachtsbuch für das Stundengebet. Stun-denbücher waren zunächst für Laien bestimmt, später auch für Kleriker. Sie kamen Mitte des 13. Jahrhunderts in England auf und verdrängten den Psalter aus seiner beherrschenden Rolle als Gebetbuch.
2. Bilder aus Jahreszyklen, wie man sie aus Kalendern und Almanachen kennt, sich aber nicht wie bei den oben genann-ten Monatsbildern auf die bäuerliche Landwirtschaft beziehen.
Erwähnt sei hier der Zyklus "La Belle Jardinière" des französischen Grafikers Eugene Grasset aus dem Jahr 1896, der den o.g. Monatsarbeiten zwar sehr nahe kommt, seine Grundlage jedoch nicht in der bäuerlichen Nahrungs-mittelproduktion sondern im bügerlichen Ziergärtnern hat
.
Zu nennen wäre hier auch der Festkalender des deutschen Malers Hans Thoma, einer Sammlung von 31 farbigen Darstellungen und faksimilierten Handschriften, die Thoma für den Jahreskreis, Planeten und biblische Themen schuf.
3. Bilder die sich in Motiv oder Titel auf einen bestimmten Monat beziehen. So sind die zahlreichen Bilder zur Sommersonnenwende und deren
Festen auf den Juni zu beziehen, Darstellungen von Maibäumen gehören in den Mai, die Fastnacht in den Februar und der Nikolaus in den Dezember.
November
November 2
Allerheiligen
Draesner Totentanz
Totentänze und Grabschriften
Sankt Martin
Dezember
Vorweihnachtszeit
Weihnachtsmärkte
Verkündigung
Herbergssuche
Die Geburt Jesu I
Die Geburt Jesu II
Flucht nach Ägypten
Das Fest I
Das Fest II
Der Baum
Weihnachtsgrün
Der Rest vom Fest
Witzige Weihnacht